ES/MCS Projekt in den Pyreneen, zum Teil fertig gestellt

Antworten
Hans
Beiträge: 2
Registriert: 10. Nov 2021 15:07

ES/MCS Projekt in den Pyreneen, zum Teil fertig gestellt

Beitrag von Hans »

Sehr geehrte MCS/ES Kolleginnen und Kollegen,

wir (meine Frau und ich) haben in den Pyreneen im Umfeld schwacher Befunkung (lt. Gigahertzsolutions HFE3C liegen die Werte zwischen 3,7 - 7,5) ca. 8 Hektar Land erschlossen (Leitungswasser, Abwasser, Solarstrom, Gastank inkl. Leitungen, Privatsraße [Kies], etc. etc.).

Parallel konnten wir 3 Gebäude errichten (Haupthaus, 59qm2 Wohnfläche, MCS gerecht - also nur Ziegel, Naturkalk, Kork, Schafswolle, unbehandeltes Holz, etc., Wald-/Ziegelhaus 16qm2 Wohnfläche ohne Wasser und Strom mit Holzofen + Offene Scheune 70qm2 mit enthaltenem Holzhäuschen mit 12qm2 Wohnfläche erschlossen, aber aktuell nur mit Holzofen befeuert)

Scheune und Hauptgebäude sind ca. 25 Meter voneinander getrennt.
Das Waldhäuschen ist davon ca. 500 Meter entfernt.

Ein 4tes Gebäude, bereits erschlossen, in Planung, befindet sich in ca. 150 Meter Enfernung. (Baugenehmigung und Architektenarbeiten sind fertig.) - 1x72qm2 Wohnfläche oder 2x36qm2 Wohnfläche.

Auf dem Weg vom Hauptgebäude zum Waldhäuschen wurden weitere 3 Baugenehmigungen beantragt, die neu projektiert werden müssen. (Dauer ca. 2 Jahre)

Meine Frau und ich waren/sind MCS/ES krank und wir verstehen daher die Schmerzen und Behinderungen beider Erkrankungen.
Auch schwierig sind die finanziellen Möglichkeiten.
Wer es kann, wird wohl immer versuchen beruflich aktiv zu bleiben, wenn keine Reserven vorhanden sind, da MCS/ES ohne Einkünfte noch schlimmer ist.
Manche Menschen können sich örtlich verändern, wollen aber nicht (Nähe zum gewohnten Umfeld sowie Verantwortungen wie Kinder/Partner und Beruf oder einfach Unbeweglichkeit/Charakter).
Manche Menschen wollen sich örtlich verändern, können aber nicht (Eingeschränkte finanzielle Möglichkeiten / Einsamkeit).

Und manche Menschen können evtl., wie wir, ein finanzielles Risiko eingehen oder es sich evtl. sogar ohne Risiko leisten und anstatt oder neben ihrem üblichen Lebensmittelpunkt ein Rückzugsort für sich und andere MCS/ES Kranke Menschen entwickeln oder mitentwickeln.

An diese Gruppe wenden wir uns aktuell.

Dann kann auch etwas entstehen, was wir gemeinsam weitergeben und teilen können mit einer größeren Gemeinschaft.

Wir sind soweit gekommen, wie wir konnten.

Das was Sie oben aufgeführt sehen, war das, was uns möglich war.
Auch wegen Corona und finanzieller Notwendigkeiten sind wir nun zurück in Deutschland (Wieder auf der Suche nach Lebensraum ; ...).

Das Projekt braucht nun weitere "Investoren (SelbstnutzerInnen), damit das 2te Haupthaus fertig gestellt werden kann (ca. 200tsd €), bzw. zusätzlich der 3 Schritt, die Genehmigung der 3 weiteren Gebäude (2Jahre) und derren Errichtung (das können wieder andere Investoren sein).

Das Grundstück stellen wir frei zur Verfügung, die Erschliessungskosten würden wir gerne schrittweise aufteilen und würden diese dann weiter in das Projekt investieren (evtl. Landswirtschaft und Permakultur)

Es gibt ausreichend Fläche um zusätzlich eine Campinggenehmigung beantragen zu dürfen.

Das Projekt ist dem Dorf bekannt und wird unterstützt, auch da wir uns nicht GEGEN den Funk engagieren! Weder vor Ort, noch im Internet.
Das Projekt hat nicht zum Ziel eine Community oder eine ähnliche Form alternativer Lebensweise zu sein.
Dies war mitunter die Auflage der genehmigendenen Behörde.

Wir möchten uns gerne auf die krankheitsbedingten Gemeinsamkeiten konzentrieren.

Mit der Erstellung der Campinggenehmigung und der Erstellung der weiteren 3 Zusatzgebäude (2 Jahre Genehmigung) können wir dann auch an MCS/ES Kolleginnen und Kollegen Lebensraum gem. ihren individuellen Situationen anbieten, die keine finanziellen Möglichkeiten haben -> dies sowohl kurz- als auch langfristig.

Vielen Dank und gute Besserung,
Hans
Benutzeravatar
Sensi
Beiträge: 19
Registriert: 25. Apr 2019 12:20

Re: ES/MCS Projekt in den Pyreneen, zum Teil fertig gestellt

Beitrag von Sensi »

Lieber Hans,
das ist schön, wenn sich Menschen, die finanziell besser stehen, für alle Betroffenen engagieren.
Ganz herzlichen Dank dafür!
Wenn das Projekt soweit ist, dass es finanziell Schwächere aufnehmen kann, hätte ich sehr großes Interesse.
Herzliche Grüße
Antworten