Messung

Fragen, Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps bzgl. Abschirm-Möglichkeiten und Messgeräten
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Domenica
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Messung

Beitrag von Domenica » 29. Apr 2019 20:37

Zur Messung der aktuellen HF Belastung würde ich das Acousticom 2 von EMFields empfehlen.
Gründe:
klein - passt super in die Hosentasche und ist so dabei
genau - konnte es mit Geräten von Gigaherz-solutions vergleichen, die schon die 1000Euro übersteigen.
Empfindlich - 0,01V/m (0.3µW/m2) ist unterstes LED signal und darunter hört man auch noch was.
Informativ - über Ton kann man Radar, DECT, Wlan unterscheiden.
Bereich laut Angabe 0,2 bis 8GHZ (mit abnehmender Empfindlichkeit) sollte also zumindest die Anfänge des 5G abdecken.

Weiter als Hilfe vor überhoher Belastung das weniger empfindliche aber stets wachsame MicroAlert 2
mit 6x4x2cm klein, um immer dabei zu sein und natürlich immer an

was kann es:
warnt sogar vor aktiven Weidezäunen 8-)
Warnt vor über Kopf installierten Antennen im Bahnhof
Warnt vor Microzellen an Hauswänden - dafür in nächster Nähe zum Körper der nichtsahnend danebensteht
Warnt vor versteckten Sendern im Kanaldeckel (noch nicht getestet)

Bei Warnung dann einfach das Acousticom 2 auspacken und genau messen. ;)
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elijah
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Re: Messung

Beitrag von elijah » 30. Apr 2019 07:19

Von EMFields gibt es seit kurzem das RadAware, das man auch dauerhaft an lassen kann. Ich habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Auch das Acousticom 2 habe ich seit kurzem und kann bestätigen, dass es sehr empfindlich misst. Ich hatte über die Jahre so gut wie jedes HF Messgerät von Gigahertz Solutions. Um die Empfindlichkeit des Acousticom 2 zu bekommen musste ich das HF Top Model von Gigahertz Solutions mit einem 10dB Verstärker betreiben.
Ein Vorteil der Gigahertz Solutions geräte ist die LogPer Antenne mit der man die Richtung der Strahlenquelle ziemlich genau bestimmen kann. Außerdem sind die Messwerte mit einer Anzeige genauer ablesbar. Preislich lohnt es sich aus meiner Sicht eher für Baubiologen, für Elektrosensible dürfte auch z.B. das Acousticom 2 reichen, um die Strahlenquellen / Strahlenbelastung zu prüfen.
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Re: Messung

Beitrag von Domenica » 30. Apr 2019 08:59

vielen Dank für die Info zum RadAware. Wie ist der akustische Alarm?
Scheint etwas mehr Info als das MicroAlert 2 zu liefern durch die 3 Bereiche
Die Batterilebenszeit beim MicroAlert 2 ist jedoch Jahre im Gegensatz zu Wochen mit dem Radaware - kannst Du angeben wie lange es bei Dir reicht?
Das Gewicht vom Radaware ist recht hoch mit 140g.
Einen Vorteil würde ich im stillen Alarm sehen, denn das MicroAlert 2 piept nur und Leute denken vielleicht mein Handy klingelt.

ich habe mal das eingeschaltete Acousticom 2 an einen LW MW Empfänger gehalten und man kann feststellen, dass - wie eigentlich fast bei jedem elektrische Gerät - Wechselfelder das sind. Es sind sicher sehr kleine Felder aber wenn direkt am Körper vielleicht lieber nicht dauerhaft. Wenn das beim RadAware auch so ist, würde ich es eher nicht in die Hosentasche stecken.
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Re: Messung

Beitrag von elijah » 30. Apr 2019 20:00

Der akustische Alarm beim RadAware hat mehrere Stufen. Zuerst ein Klicken, dann bei hohen Werten dann ein Alarmton. Auf der Herstellerseite gibt es ein gutes Video dazu. Mit einem 9V Akku hält es ca. 1-2 Wochen. Ich verwende es weniger unterwegs, eher dort wo ich mich meistens aufhalte um zu sehen, ob z.B. jemand sein Handy eingeschalten hat oder ob sonst irgendwelche Strahlquellen dazukommen.
Das MicroAlert 2 Gerät scheint um einiges weniger empfindlich zu sein. Im Internet habe ich unterschiedliche Angaben dazu gefunden - eine davon ist 0,1 µW/cm² (=1000 µW/m²). Beim RadAware sind es 0,6µW/m².
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Re: Messung

Beitrag von Ameise » 27. Mai 2019 21:34

Welche konkreten Meßwerte habt ihr so in Eurer Wohnung? Und ab welchem Meßwert sollte man sich Sorgen machen?
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Waldlichtflüchtling1
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Re: Messung

Beitrag von Waldlichtflüchtling1 » 18. Aug 2019 11:22

Professor Konstantin Meyl sagt, daß z.B. beim Mobilfunk nicht nur die bekannten Sinuswellen (die mit den bekannten Meßgeräten gemessen werden können) abgestrahlt werden sondern gleichzeitig auch longitudinale Wellen (in der Längsrichtung verlaufend) abstrahlen, die ‚Skalarwellen‘ genannt werden. Und gerade die Skalarwellen sind diejenigen, die biologisch relevant sind und die uns belasten.
Früher hatten die Handys noch Stummelantennen, später wurden die Antennen noch kleiner und sind im Handygehäuse integriert worden – mit dem Nebeneffekt, daß die integrierten kleineneren (und damit schlechteren) Antennen um so mehr Skalarwellen abstrahlen und damit Lebewesen noch mehr belasten. Moderne Smartphones sind dann so konstruiert worden, daß der Handynutzer dabei selbst als Antenne verwendet wird.
Daß Prof. Meyl kein Schwätzer ist, beweisen schon seine Vorführungen mit einem Nachbau eines Tesla-Generators (z.B. 1999 im Technologiepark Villingen-Schwenningen). Bei solchen Vorführungen hat er mit dem Tesla-Nachbau 300-500 % mehr Energie erzielt als für das Gerät nötig ist. Die Zeitungen durften damals noch freier berichten. Wie bei anderen ‚Insidern‘ auch wird er inzwischen besonders in Deutschland bekämpft – in anderen Ländern jedoch vielfach geschätzt.

Meine Frage nun: Weiß jemand, wie die biologisch relevanten Skalarwellen gemessen werden können?
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Harmonia
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Re: Messung

Beitrag von Harmonia » 18. Aug 2019 16:28

Weiß ich nicht, aber mir ist das hier eingefallen:
https://www.youtube.com/watch?v=l7iMdSJ67FE
sind doch eigentlich auch skalare Wellen..?
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Waldlichtflüchtling1
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Re: Messung

Beitrag von Waldlichtflüchtling1 » 18. Aug 2019 19:32

Bei dem eindrücklichen Video wird zuerst eine natürliche Hintergrundstrahlung hörbar gemacht und anschließend ein typischer technischer Strahlensalat mit hohem Mobilfunkanteil von heute.

Das wäre eine zweite Frage, wie hoch ist der Anteil Sinuswellen und wie hoch ist der Anteil Skalarwellen bei der hörbar gemachten Aufnahme im Video - bei der Naturstrahlung und bei dem technischen Strahlensalat?
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