der "wilde Osten"

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Waldfreundin
Beiträge: 18
Registriert: 9. Jul 2019 19:03

der "wilde Osten"

Beitrag von Waldfreundin »

Da die meisten Nachbarstaaten so teuer sind, auch Frankreich, und die meisten von uns EHS inzwischen arme Mäuse sind, frage ich mich ob es nicht eine gute Idee wäre, im "wilden Osten" unserer Republik nach einem neuen Zuhause zu suchen. was meint Ihr? Wer hat Erfahrung mit Ostdeutschland? In ländlich abgelegenen Regionen...
Lars
Beiträge: 30
Registriert: 23. Apr 2019 11:22

Re: der "wilde Osten"

Beitrag von Lars »

Na im Osten sind Immobilien/Mieten natürlich deutlich günstiger. Da wird es auch bestimmt abgelegene am Aussterben befindliche Orte geben wo die Mobilfunkindustrie wenig Interesse hat Masten auf zu stellen.
Sieben Linden kennst du ja, das Problem ist da halt das man Geld braucht für die Genossenschaftsanteile.
semiramis
Beiträge: 10
Registriert: 11. Aug 2019 12:03

Re: der "wilde Osten"

Beitrag von semiramis »

Hallo Waldfreundin,

auch wenn Dein Beitrag schon etwas her ist: Ich habe gute Erfahrungen in Kreischa bei Dresden gemacht. Mußte dorthin zur Reha und was soll ich sagen, allein nur weil die Gegend leicht hügelig ist, ist die Strahlung in den "Tälern" deutlich geringer. Ich konnte mich dort in den sechs Wochen etwas densensibilisieren, weil auch wenige Funkmasten dort rumstehen. Das wäre also ein Ort, wo man mal nach Wohnraum schauen könnte. Wichtig ist eben, daß die Region hügelig, bergig sein muß, sonst ist die Strahlenbelastung höher als in der Stadt. So meine Erfahrung. Meine Eltern wohnen auf dem Land in einem eigenen Häuschen, der nächste Funkmast ist vier Kilometer entfernt. Siee haben dort kaum Empfang. Und trotzdem war es schlimmer für mich dort als bei mir zuhasue in der Großstadt, da es Flachland ist und sich die Funkstrahlung ungehindert ausbreiten kann. Ich mußte nach drei Tagen wieder abreisen. Ich wäre interessiert an strahlenfreiem Wohnen.

LG Semiramis
Panda
Beiträge: 4
Registriert: 8. Sep 2020 20:50

Re: der "wilde Osten"

Beitrag von Panda »

Das mit den Hügeln kann man vielleicht nach meiner Erfahrung nicht generalisieren, das mag im Osten so sein wo wenig rumsteht, das ist dann aber auch genauso gut in Mecklenburg Vorpommern da ist es flach oder nur ganz leicht hügelig, es wohnen nur 1,6 Mio Menschen auf Riesenbundesland, ich denke da ist es noch länger einfach unrentabel (aber die Löcher müssen ja auf Teufel komm raus geschlossen werden :cry: , also weiss man es auch nicht). Aber wenn auf Bergen viele Masten stehen, also in erschlosseneren Gegenden im Westen, brezelt das genauso runter dann empfinde ich das genauso das die Belastung in Dörfern teilweise höher ist als in einer Kleinstadt. Da sehe ich keinen Unterschied zu Flachland, eher schlimmer wenn immer diese Monster von oben brezlen.
Osten geht generell besser muss man aber auch gucken. Thüringen empfinde ich auch als verbrezelt, Metropolregionen wie Halle/Leipzig auch. Brandenburg kommt drauf an, wo: Biosphärenreservat gut, näher an Berlin weniger. Mecklenburg gut, gerade im Bereich Seenplatte, da ist es einfach teilweise unzugänglich.
SCHWERMETALL
Beiträge: 9
Registriert: 5. Okt 2019 23:46

Re: der "wilde Osten"

Beitrag von SCHWERMETALL »

Hallo Waldfreundin,

in ländliche Gebiete zu ziehen ist eine super Idee. Vielleicht einen geschäftsfähigen, gemeinnützigen Verein dafür gründen.
Ich glaube es braucht sieben Mitglieder.

Die Geschichte von Carsten Häublein gibt allerdings zu denken.
https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39789
Also, immobil ist so eine Sache...

Wie wäre es mit einer Wagenburg, dass man im Fall des Falles schnell weiterziehen kann?
Nur so als Idee:
Man könnte eventuell einen funkfreien Campingplatz dafür aufmachen. Für jeden Teilnehmer gibt es einen kabelgebundenen Netzwerkanschluss.
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