Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

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elijah
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Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

Beitrag von elijah » 27. Aug 2019 19:27

Ich habe seit 1-2 Jahren oft Völlegefühl und teilw. Durchfall. Ich konnte es noch nicht richtig zuordnen, was genau der Auslöser ist. Eine Darmspiegelung + Magenspiegelung hat "nur" die Diagonse "Verdacht auf Reizdarm" gebracht. Viel Öl/Fett, Milchprodukte und Getreide mit Gluten scheinen bei mit eher zu Verdauungsproblemen zu führen. Ich teste gerade die FODMAP Ernährung, was Reizdarm oft empfohlen wird. Ich habe die Beschwerden aber auch bei eigentlich sehr leicht verdaulichen Lebensmitteln, was mich wundert.
Mich würde deshalb interessieren, ob sonst noch jemand ähnliche Probleme hat/hatte und ob es vielleicht einen Zusammenhang mit EHS gibt. Ich will nicht alles auf EHS schieben, aber vielleicht gibt es ja doch einen Zusammenhang.
Domenica
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Re: Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

Beitrag von Domenica » 27. Aug 2019 20:17

Lese diesen Begriff (FODMAP) zum ersten mal. Es kann auch helfen kein rohes Gemüse zu essen sondern alles nur gekocht. Damit werden weniger fremde Bakterien aufgenommen. Wichtig ist es gute Bakterien auch gut zu füttern - dann geht es uns gut. Röstzwiebeln sind gut verträglich. Rohe oder gekochte Zwiebeln besser nur wenig.
Und ja, keine Zuckeralkohole wie Xylit...
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Christian69
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Re: Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

Beitrag von Christian69 » 28. Aug 2019 20:23

Ich kenne das nur von Lorena Axt Durchfall und Nährstoffe nicht im Körper aufnehmen können - Darmbakterien wird gesagt sind wichtig - wichtig ist ja bestimmte Form von Rohkost oder erwärmt mit Wasser oder gedämpft oder erst zum Schluß in das geben was gekocht oder gebraten werden muss - damit wichtige Inhalte nicht verbrannt werden
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Sensi
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Re: Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

Beitrag von Sensi » 31. Aug 2019 23:47

Bei mir wurden 2014 unheimlich viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt. Z.B. Kuhmilchunverträglichkeit(Laktose war bekannt), Glutenunverträglichkeit, Unverträglichkeit auf diverse Gemüse und Obst,Nickelallergie war schon bekannt, Histaminintoleranz selbst festgestellt. Seitdem ernähre ich mich mit Rotationsdiät. Nach meinem ersten Umzug in den Schwarzwald habe ich festgestellt, dass ich Blähungen und Durchfall von starker Strahlung bekomme. Ich bin überzeugt, wenn ich einen Ort zum Wohnen finden würde, der sehr strahlungsarm ist, würden sich meine Nahrungmittelunverträglichkeiten verbessern. Eine Freundin von mir (auch EHS) hat mit fast Strahlungsfreiheit alle Unverträglichkeiten wegbekommen.
Empfehlen würde ich Dir ein Ernährungstagebuch zu führen, in das ich auch Sachen wie z.B. hohe Strahlenexposition, wichtige Ereignisse eintragen würde. Es ist sehr aufwendig, aber meistens das beste Mittel um Allergien und Unverträglichkeiten herauszufinden.
Die Strahlung zu vermeiden muss ich Dir wahrscheinlich nicht extra empfehlen.
Gute Besserung!
Helgoland
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Re: Noch jemand mit Verdauungsbeschwerden?

Beitrag von Helgoland » 10. Sep 2019 15:54

Hallo und ja, da kann ich ein wenig aus Erfahrung dazu berichten.

Vor 10 Jahren bekam ich zunehmend Sodbrennen. Bereits 1 Stück Kuchen, jede Tasse Kaffee oder ein Bier musste ich büßen.
Ärztliche Diagnose: Reflux, Behandlung: Magentabletten
In den Griff bekommen hab ich es schließlich mit weitgehendem Verzicht auf Weizen (auch im Bier) auf raffinierten Zucker und Kaffee nur schonend geröstet. Mittlerweile bin ich Medikamentefrei kann ich mir das eine oder andere Stück Kuchen ohne Nebenwirkungen wieder gönnen.

Vor 4 Jahren empfand ich eine Verhärtung im Darm in etwa unterm Bauchnabel. Es fühlte sich wie ein Kloß an, der hängengeblieben ist und nicht raus wollte. Das erschwerte meine Verdauung, und erhöhte meine Nahrungsdurchlaufzeiten von ein paar Stunden auf mehrere Tage. Was das über den Stuhlgang aussagt darf sich jeder selber denken.
Ärztliche Maßnahmen: Blutwerte OK, keine Parasiten, MRT unauffällig, Darmspiegelung im Dünndarm nicht möglich, Kapselendoskopie verweigert wegen aussichtslos. Diagnose: Reitzdarm. Das bedeutet übersetzt: wir wissen nicht was es ist, weitere Anstrengungen sinnlos.
Nach ein paar Experimenten mit Abschirmstoffen (Baldachin und direkt eingenäht in die Bettdecke) wurden die Symptome etwas besser, dafür traten andere Nebenwirkungen auf.
Seit 2 Monaten wohne ich in einer funkarmen gegend. Es hat 3 Wochen gedauert, bis sich der Kloß gelöst hat. Mittlerweile ist mir klar, dass die Verhärtung eine Muskelverspannung war. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie ich mich über mein erstes wurstförmiges Toilettenprodukt seit Jahren gefreut habe.

Ich hoffe der Beitrag hilft weiter ;)
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